MoRitS ist eine Kooperation von:

Universität Bielefeld

Fachhochschule Bielefeld

Gefördert vom:

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen


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MoRitS – Gemeinsame interdisziplinäre Forschungsprojekte auf höchstem Niveau

Die interdisziplinären Forschungsprojekte werden gemeinsam von Professoren des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) der Fachhochschule Bielefeld und Professoren der Fakultäten für Biologie und Physik sowie der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld betreut. Der Schwerpunkt der Kooperation liegt auf Energie- und Ressourceneffizienz im Kontext nano- und biotechnologischer Systeme.


schematischer Überblick über die 5 MoRitS-Projekte, die von Universität und FH Bielefeld durchgeführt werden: 1. Nanomagnetismus, 2. Multi-sensor Navigation, 3. SIM-Bildverarbeitung, 4. Prozessmodellierung, 5. Bio-Wasserstoff



Projekt 1:

Magnetoresistive Sensorik auf der Basis von Nanopartikeln in neuartigen Siliziumgelen

Nanomagnetische Partikel ohne/mit externem Feld In diesem Projekt erfolgt die simulationsunterstützte Entwicklung von magnetoresistiver Sensorik auf der Basis von nanopartikulären Systemen. Dabei ist das Ziel, magnetische Kobalt-Nanopartikeln in neuartige Siliziumgele zu dispergieren und durch Einwirkung äußerer Magnetfelder zu strukturieren, um gezielt GMR-Kennlinien einzustellen.
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Simulation der magnetischen Strukturierung


Projekt 2:

Bioinspirierte Elektrorezeptoren für Mess-, Klassifizierungs- und Navigationsaufgaben in Fluiden

Elektrischer Fisch Mit der Kombination von biologischer Grundlagenforschung und anwendungsorientierter, biomechatronischer Forschung sollen neue biologische und technische Rahmenbedingungen für die effiziente Exploration aquatischer Umwelten auf Basis eines Arrays von Elektrosensoren untersucht werden.
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Simulation des elektrischen Feldes


Projekt 3:

Echtzeit-Bildverarbeitung von super-aufgelösten optischen Mikroskopie-Daten lebender Zellen

Superaufgelöste Mikroskopaufnahme In diesem Projekt werden in Echtzeit super-aufgelöste Bilder aus 3D-SIM Einzelbildern rekonstruiert, um die Interaktion neuartiger Materialien, wie z.B. Nanopartikel-Präparationen mit Zellen direkt und in vier Dimensionen (Raum und Zeit) in bisher unerreichtem Detail beobachten zu können.
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Hardware: Kamera und GPU


Projekt 4:

Modellierung und Optimierung biologischer Prozesse                     

Biologisches Netz Die Bearbeitung, Integration und Analyse biologischer Daten und die mathematische Modellierung und Analyse für die anschließende Simulation und Optimierung der zugrundeliegenden biologischen Prozesse soll in einem Tool vereinigt werden, um den gesamten Modellbildungsprozess vom biologischen Phänomen zum verifizierten Modell, das z.B. zur Steuerung und Regelung genutzt werden kann, abzudecken.
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Screenshots der Software


Projekt 5:

Immobilisierung von Algen in neuartigen Siliziumgelen zur biologischen Wasserstoffproduktion

Mikroalgen Zur kontinuierlichen Wasserstoffproduktion mittels immobilisierten Mikroalgen sollen Arten identifiziert werden, die sich für eine Immobilisierung eignen, und dann durch gezielte gentechnologische Strategien optimiert werden. Zudem werden neuartige Immobilisierungsmaterialien und -methoden entwickelt, um die Algen schonend in transparenten Siliziumgelen zu immobilisieren.
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Siliziumgel zur Immobilisierung